Any news for Syria?

So what do we have? A red line that sometimes is described with a bleak look and strong voice, but at other times seems more like a rubber band in pink jumping up and down. As long as the chemical warfare is not systematical, hey, no big deal!

Then we have Assad, remembering proudly the martyrs of the university in Damascus with a monument and his presence in public, saying as long as life seems normal for enough people in the world, news like the massacre in Banyas are just headlines without consequences. And so it is. By the way, this has nothing to do with the mentioned pink rubber band, it’s just 150 people murdered in one incident. Of course including children and women, unarmed men – it’s war. Yes true, the massacre continued the next day, more than 60 additional persons died.

Finally we have the Israeli army attacking Syria, justifying it with their fight against Hezbollah from Lebanon. Three attacks in two days. The world nods.

What was this all about in Syria? Who is fighting against whom? Religious extremists against the US? Hezbollah against Israel? Some weird bearded Taliban against liberty of western world? No no, don’t worry, it’s just some people fighting against their dictator in a country far away enough!

At least 70.000 Syrians died in the revolution since people started demonstrating peacefully in March 2011. More than a million people were forced to leave their country, more than two millions are refugees within Syria. This dictator needs to be stopped! But how?

Assad needs to step back immediately as a president. If, and that’s most likely, he does not, at least a no fly zone needs to be established with international help in Syria. This, of course, does not include air strikes from Israel. As a matter of fact the Syrian opposition does not want a foreign military power taking over. It is Syrians fighting for their freedom and for another state structure than the dictatorship of the Assad family offered the last decades. But the Syrian opposition needs international help to succeed. Everyday longer that this is not happening, the situation is getting worse, more foreign interests are getting involved, the Syrian struggle is becoming more and more the proxy war, it never wanted to be.

All the UN actions in Syria just showed, that there is no solution with Assad. He is nobody to trust for a beneficial solution, beneficial not for Assad and his group of supporters, but for the Syrian people, for humanity.
In fact it does not make any difference anymore, if and how much of Sarin has been used, why it is possible that groups of supporters known for killing civilians are getting official Syrian uniforms and are now slaughtering in Assad’s name; and after all, how many supporters the Al-Nusra front really has in Syria, how many people actually are fighting on their side.

As long as every single day 100 and more civilians are dying, these are only theoretical questions one can only answer with a practical step: Stop Assad!

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Ein Kommentar zu “Any news for Syria?
  1. Claudia Ruff sagt:

    Deutscher Text:

    Also, was haben wir hier? Eine rote Linie, die manchmal mit finsterem Blick und starker Stimme beschrieben wird, manchmal aber eher wie ein rosafarbenes Gummiband auf und ab hüpft. Solange der Einsatz chemischer Waffen nicht als systematisch nachweisbar ist, hey, keine große Sache!

    Dann haben wir da Assad, der stolz den Gefallenen der Universität in Damaskus mit einem Monument und seinem öffentlichen Auftritt gedenkt und ausführt, dass, solange der syrische Alltag normal genug für die Menschen in der Welt scheint, Nachrichten wie das Massaker in Banias nur Schlagzeilen ohne Konsequenzen seien. Und so ist es. Das hat übrigens nichts mit dem rosafarbenen Gummiband zu tun, es geht nur um 150 Menschen, die ausgewählt und getötet wurden. Natürlich waren Kinder, Frauen und unbewaffnete Männer darunter – es ist Krieg. Stimmt, das Massaker wurde am nächsten Tag fortgeführt, mindestens weitere 60 Menschen starben.

    Und schließlich haben wir die israelische Armee, die Syrien angreift und diesen Akt mit ihrem Kampf gegen die Hisbollah rechtfertigt. Drei Angriffe in zwei Tagen. Die Welt nickt .

    Worum ging’s nochmal in Syrien? Wer kämpft gegen wen? Religiöse Extremisten gegen die USA? Hisbollah gegen Israel? Ein paar verrückte bärtige Taliban gegen die Freiheit der westlichen Welt? Nein, keine Sorge, es sind nur ein paar Leute, die gegen ihren Diktator kämpfen, in einem weit entfernten Land!

    Mindestens 70.000 Syrer starben in der Revolution, seit Menschen im März 2011 anfingen, friedlich zu demonstrieren. Über eine Million Menschen mussten ihr Land verlassen, über zwei Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht. Dieser Diktator muss gestoppt werden! Aber wie?

    Assad muss sofort als Präsident zurücktreten. Tut er das nicht freiwillig, und das scheint wahrscheinlich, muss zumindest eine Flugverbotszone in Syrien mit internationaler Hilfe durchgesetzt werden. Diese Hilfe beinhaltet aber bestimmt keine israelischen Luftangriffe. Die syrische Opposition möchte keine ausländische Militärmacht, die die Kontrolle übernimmt. Es sind Syrer, die für ihre Freiheit kämpfen und für eine andere Staatsstruktur, als es die Diktatur der Familie Assad in den letzten Dekaden angeboten hatte. Aber um erfolgreich zu sein braucht die Opposition internationale Hilfe. Mit jedem Tag länger, an dem alle wegsehen, wird die Situation schwieriger, mehr ausländische Interessen mischen sich ein, der syrische Kampf wird mehr und mehr der Stellvertreterkrieg, der er nie sein wollte.

    Alle UN Aktionen haben nur gezeigt, dass es keine Lösung mit Assad geben kann. Ihm kann für eine vorteilhafte Lösung nicht getraut werden, vorteilhaft nicht für Assad und die Gruppe seiner Anhänger, sondern für die Menschen in Syrien, für die Menschlichkeit.

    Tatsächlich macht es keinen Unterschied mehr, ob und wie viel Sarin eingesetzt wurde, warum es möglich ist, dass Regimetreue, die dafür bekannt sind, Zivilisten zu töten, die offizielle syrische Uniform bekommen um nun in Assads Namen schlachten zu können; und auch, wie viele Unterstützer die Al-Nusra Front letztlich hat, wie viele wirklich an ihrer Seite kämpfen.

    So lange noch an jedem einzelnen Tag 100 oder mehr Zivilisten sterben, sind das nur theoretische Fragen, die nur mit einem praktischen Schritt beantwortet werden können: Stopp Assad!

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